| 1981 |
Die ETZ 250 geht ab April in Serie
und löst die seit 8 Jahren gebaute TS-Reihe ab. Der Motor dieses Modells bringt 21 PS
Leistung. Damit beginnt die Erneuerung der gesamten Produktionspalette. Eine erste
Produktionshalle am Neubaustandort Hohndorf wird in Betrieb genommen. In den Jahren 1981,
1983 und 1984 werden Jens Scheffler, 1983, 1984 und 1985 Harald Sturm Europameister ihrer
Klassen.
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| 1982 |
83.000 Motorräder werden produziert,
davon 58.000 für den Export in das sogenannte NSW-Gebiet, 14.000 in RGW-Staaten und nur
11.000 bleiben für den Verkauf in der DDR. Mit einem 4. Platz der Trophy bei den
Six-Days, besonders aber mit dem 1. und 3. Platz der beiden MZ-Silbervasen-Mannschaften
mit den Fahrern Sturm, Schützler, Scheffler, Weber, Klädtke und Schubert kann noch
einmal ein großer Triumph im internationalen Motorgeländesport gefeiert werden.
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| 1983 |
07.07. - Das Zweimillionste
MZ-Motorrad läuft vom Band.
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Am 7. Juli 1983 läuft das
Zweimillionste MZ-Motorrad seit 1950 vom Band.
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| 1985 |
Von der TS 150 werden von
1973 bis 1985 insgesamt 326.000 Stück produziert.
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Am 25. September 1985 beginnt der
Serienanlauf der ETZ 125/150
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| 1987 |
Obwohl die Kapazitäten nicht restlos
ausgelastet sind, werden täglich im Zschopauer Motorradwerk 300 Maschinen vom Band
gelassen. Mangel an Material und Arbeitskräften verhindert eine höhere Produktionszahl.
Zur 62. Internationalen Sechstage-Fahrt in Jelenia Gora/Polen gewinnen MZ-Fahrer in der
DDR-Nationalmannschaft erneut die Weltmeisterschaftstrophäe. Auch die Junioren erringen
den Weltmeistertitel.
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1987 gelang es bei der 62.
Internationalen Sechstage-Fahrt in Jelena Gora/Polrn erneut, die Trophäe zu gewinnen
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| 1988 |
Mit der Inbetriebnahme einer neuen
Produktionshalle und des Heizhauses wird der Standort Hohndorf weiter ausgebaut.
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| 1989 |
14.12. - Mit der ETZ 251 wird das
letzte serienmäßig gebaute Modell zum Produktionsanlauf gebracht. Beim 35. "Rund um
die MZ-Stadt Zschopau" holt sich Uwe Weber den Gesamtsieg vor Harald Sturm. Ende des
Jahres erfolgt der Probelauf eines MZ-Viertakters.
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| 1990 |
05.03. - die
Vertrauensleutevollversammlung nimmt zur Situation bei MZ Stellung. Die Betriebsleitung
hofft, die Arbeitplätze für 3.200 Beschäftigte erhalten zu können und eine Produktion
von 70.000 Motorrädern zu erreichen. Angesichts der bevorstehenden Einbeziehung in das
DM-Gebiet und damit in das kapitalistische Wirtschaftssystem werden aber Schwierigkeiten
im Absatz und damit in der Arbeitsplatzsicherung befürchtet. ( Aber keiner ahnte, was
dann wirklich kam.) Die MZ-Betriebsschule feiert ihr 50jähriges Bestehen. Tausende junge
Facharbeiter wurden ausgebildet. Seit 30 Jahren erfolgte im Motorradwerk auch
polytechnischer Unterricht. 09.07. - Nach der Währungsumstellung auf DM nimmt die
"Treuhand" ihre Arbeit zur Privatisierung der ehemals volkseigenen Betriebe auf.
01.09. - Umwandlung des VEB Motorradwerk Zschopau in eine GmbH, von der
"Treuhand", der einzigen Gesellschafterin, überwacht. Insgesamt wurden bei MZ
von 1950 bis 1990 2.545.112 Motorräder produziert. 100.000 begeisterte Zuschauer erleben
das November-Enduro "In und um Zschopau", zu dem 183 Fahrer aus vier Ländern in
neun Klassen an den Start gingen. "Rund um Zschopau" wird als
Weltmeisterschaftslauf duchgeführt. 138 Endurospezialisten aus 9 Ländern sind am Start.
Das Wegbrechen des bisherigen Absatzmarktes in den ost- und südosteuropäischen Staaten
führt zu drastischen Produktionsrückgang und zur Entlassung vieler Arbeitskräfte.
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